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Coding mit KI-Agenten und OpenCode.ai für Java und Spring Boot

Die Softwareentwicklung verändert sich grundlegend: von klassischen Autovervollständigungs-Werkzeugen hin zu agentengestützten und zunehmend autonomen KI-Systemen. Moderne Entwicklungsansätze kombinieren spezifikationsgetriebene Entwicklung mit KI-Agenten und ergänzen diese um strukturierte Verifikations- und Qualitätsprozesse. In diesem praxisorientierten Seminar lernen die Teilnehmer, wie sie das provider-agnostische Tool OpenCode.ai effektiv in den Java- und Spring-Boot-Entwicklungsalltag integrieren. Zusätzlich erfahren sie, wie KI-Funktionen mit dem Spring AI Framework direkt in Enterprise-Anwendungen eingebettet werden. Der Fokus liegt auf kontrollierter, nachvollziehbarer KI-gestützter Entwicklung. Die Teilnehmer lernen, wie Architekturqualität, Wartbarkeit, Codekonsistenz und Sicherheit auch bei agentengestützten Entwicklungsprozessen langfristig gesichert werden.
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Inhalte des Seminars

KI-Agenten und moderne Entwicklungsparadigmen

  • Einführung in KI-Agenten und ihre Rolle in der Softwareentwicklung
  • Abgrenzung klassischer Entwicklungsassistenten von agentengestützter Entwicklung
  • Imperative und deskriptive Softwareentwicklungsprozesse
  • Spezifikationsbasierte Entwicklung mit KI-Unterstützung
  • Specification Driven Development als strukturierter Entwicklungsansatz
  • Installation und Konfiguration von OpenCode.ai
  • Nutzung von OpenCode.ai über CLI und Paketmanager
  • Provider-Agnostik mit Cloud-Modellen und lokalen Modellen
  • Einsatz von OpenAI, Anthropic, DeepSeek und Ollama
  • Integration von KI-Agenten in moderne Entwicklungsprozesse
  • Überblick über eigene KI-Agenten mit Java

Steuerung, Planung und Session-Management

  • Strukturierter Entwicklungsprozess mit KI-Agenten
  • Anforderungsanalyse für funktionale und nichtfunktionale Anforderungen
  • Automatische Projektanalyse durch KI-Agenten
  • Erstellung technischer Umsetzungspläne
  • Umsetzung von Implementierung, Testing und Betrieb
  • Einsatz eines Plan-Agenten für Analyse und Read-only-Aufgaben
  • Einsatz eines Build-Agenten für Implementierung und Änderungsvorschläge
  • Semantisches Codeverständnis durch Language Server Protocol
  • Versionierung und Fehlerbehandlung mit Git
  • Kontextmanagement in Enterprise-Umgebungen
  • Automatische Updates und kontrollierte Entwicklungs-Sessions

Kontrollierte Agentensteuerung und Skills

  • Architektur von Agenten in OpenCode.ai
  • Aufbau und Nutzung von Skills
  • Strukturierte Steuerung von KI-Workflows
  • Nachvollziehbare Arbeitsabläufe für KI-gestützte Entwicklung
  • Einsatz von Java und Spring Boot in agentengestützten Entwicklungsprozessen
  • Vorteile typisierter Architekturen für KI-gestützte Codegenerierung
  • Kontrolle von Änderungen in bestehenden Codebasen

Model Context Protocol und Systemintegration

  • Einführung in das Model Context Protocol
  • Erweiterung von LLM-Kontexten durch MCP
  • Semantische Code-Intelligenz für bestehende Projekte
  • Suche, Call Graphs und Impact-Analysen
  • Datenbankintegration über Schema-Analysen
  • Generierung korrekter JPA-Modelle
  • Automatisierte API-Tests
  • Netzwerkinspektion mit Werkzeugen wie Proxyman MCP
  • Sicherheitskonzepte für MCP-Server
  • Least-Privilege-Ansatz bei Systemzugriffen
  • Isolierte Ausführungsumgebungen mit Docker Sandbox und NVIDIA OpenShell

KI-Integration mit Spring AI

  • Architektur und Setup von Spring AI
  • Prompt Engineering in Enterprise-Anwendungen
  • System-, User- und Assistant-Prompts
  • Einsatz des Spring ChatClient in REST-Architekturen
  • Typisierte Verarbeitung von KI-Antworten
  • Nutzung von POJOs und Records für strukturierte Antworten
  • Function Calling mit Spring-Boot-Services
  • KI-gesteuerte Ausführung von Anwendungsfunktionen
  • Zusammenspiel von Spring AI und Embabel

Architekturqualität, Guardrails und Wartbarkeit

  • Risiken KI-gestützter Entwicklung
  • Architekturdrift in wachsenden Codebasen
  • Inkonsistente Codegenerierung erkennen und vermeiden
  • Strategien für Konsistenz und Qualität
  • Verifikation durch strukturierte Feedback-Schleifen
  • Guardrails in Spring AI
  • Input-Validierung für KI-gestützte Funktionen
  • Schutz vor Prompt Injection
  • Reduktion von Halluzinationen
  • Auswahl geeigneter Modelle für Stabilität und Konsistenz
  • Langfristige Wartbarkeit agentengestützter Softwareprojekte
  • Auswirkungen von KI-Agenten auf das Berufsbild Softwareentwickler

Die Fakten

  • Schulungsdauer: 3 Tage, insgesamt 24 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
  • Gesamtumfang: 24 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
  • Zielgruppe: Java-/Spring-Backend-Entwickler, Fullstack-Entwickler mit Java-Fokus, Softwarearchitekten, DevOps- und Plattform-Engineers
  • Vorkenntnisse: Gute Java-Kenntnisse, idealerweise mit Java 17 oder Java 21. Erfahrung mit Spring Boot ab Version 3.x, REST APIs, Spring Data JPA und Maven. Zugriff auf das eigene System für CLI-Tools. Eine Terminal-Umgebung wird vorausgesetzt, unter Windows wird WSL empfohlen. API-Zugänge zu LLM-Anbietern wie GitHub Copilot, OpenAI oder Anthropic oder lokale Modelle über Ollama sind hilfreich. Machine-Learning-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
  • Schulungsunterlagen: Jeder Teilnehmer erhält digitale Seminarunterlagen mit Beispielen, Übungen und Referenzen zu OpenCode.ai, Spring Boot und Spring AI.
  • Softwareumgebung: OpenCode.ai, Java 17 oder höher, Spring Boot 3.x, Maven, Git, Terminal-Umgebung unter macOS, Linux oder Windows mit WSL. Optional: Ollama, Docker, Spring AI, Proxyman MCP und API-Zugänge zu LLM-Anbietern.

Termine / Kontakt

Wir helfen Ihnen gerne bei der Anmeldung und einen passenden Termin zu finden. Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder unter 0800/tutegos (kostenlos aus allen Netzen).

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